Feindiagnostik

Feindiagnostik

FeindiagnostikEine Schwangerschaft ist nicht nur ziemlich anstrengend, es ist auch sehr wichtig, regelmäßig seinen Frauenarzt aufzusuchen, damit dieser das Kind und die Mutter genauestens untersuchen kann. Viele Untersuchungen beim Frauenarzt gehören zur sogenannten Feindiagnostik, das bedeutet, dass der Arzt hoch empfindliche Geräte verwendet, mit denen man genau untersuchen kann, ob es dem Kind im Mutterleib gut geht.

Im Laufe der Jahre hat sich die Feindiagnostik immer weiter entwickelt. So kann man beispielsweise die Nackentransparenz des Kindes im Mutterleib ausmessen, außerdem führt jeder Frauenarzt in der 12 bis 14 Schwangerschaftswoche einen Test durch, um zu berechnen, wie groß bei einem Kind das Risiko auf Trisomie 21 ist. All das sind Untersuchungen, die in der Regel in der Frauenarztpraxis gemacht werden können. Bei einigen Frauen muss zum Beispiel die Placenta punktiert werden, wenn der Verdacht besteht, dass es zu organischen Fehlbildungen kommt.

Und das erwartet Sie beim Arzt:

Von der fünfzehnten bis zur neunzehnten Schwangerschaftswoche wird eine Fruchtwasseruntersuchung durchgeführt. Die meiste Feindiagnostik wird allerdings von der zwanzigsten bis zur dreiundzwanzigsten Schwangerschaftswoche durchgeführt. Hier wird viel mit dem Ultraschallgerät gearbeitet, denn dann ist das Kind bereits so weit entwickelt, dass man es klar auf dem Ultraschall erkennen kann. Es werden verschiedene Messungen angestellt, mit denen man genau sehen kann, ob sich das Kind optimal entwickelt.