Varizella-Zoster-Virus (Windpocken)

Varizella-Zoster-Virus (Windpocken)

Varizella-Zoster-Virus (Windpocken)Windpocken sind eine Krankheit beziehungsweise ein Virus, den die meisten Erwachsenen als Kind schon hatten. Allerdings kann dieser Virus auch im Alter beziehungsweise in der Schwangerschaft erneut erhalten werden. Die Schwierigkeit ist hier, dass Windpocken nicht sofort ausbrechen. Sie brauchen einige Tage, in der Regel drei Tage, bis sie sich zeigen und ausbrechen.

Der Varizella-Zoster-Virus gilt als einer der am schnellsten zu übertragenden Krankheitserreger. Es reicht bereits aus, wenn sich einige Minuten in einem Zimmer aufgehalten wird, wo sich diese Viren befinden.

Auswirkungen in der Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft kann ein Varizella-Zoster-Virus relativ schwerwiegend verlaufen. Die Schäden werden bei neun Prozent angegeben, die dauerhaft vorhanden sind. Es sollte aus diesem Grund bereits vor der Schwangerschaft herausgefunden werden, ob eine aktive Immunisierung notwendig ist, um den Virus in der Schwangerschaft zu umgehen. Die direkten Beeinflussungen des Babys können durch den Virus begünstigt werden. Es können Veränderungen am Baby nach der Geburt festgestellt werden. Zu den möglichen Veränderungen können Hautnarben zählen, die Veränderung von Gliedmaßen sowie Lähmungen.

Der Varizella-Zoster-Virus kann mit einem Bluttest festgestellt werden. Hier wird auch wieder eine Hohlnadel in den Arm der Schwangeren gestochen, um aus einer dickeren Vene ausreichend Blut ziehen zu können. Anschließend werden die Blutproben ins Labor geschickt. Wenn Glück vorhanden ist, kann ein Testergebnis schon in sehr wenigen Tagen erhalten werden. In der Regel sollte eine Woche eingeplant werden, bis die Ergebnisse zur Verfügung stehen.

Die Kosten einer Untersuchung

Die Kosten müssen nach Absprache mit dem Arzt selbst getragen werden, wenn kein Grund zur Untersuchung vorhanden ist. In einem jeden anderen Fall kann davon ausgegangen werden, dass die Versicherungen für die Kostenübernahme einspringen. Es wird oft jedoch nicht nur eine Blutprobe benötigt, sondern zusätzlich sind Urinproben notwendig, um das Virus bestimmen beziehungsweise feststellen zu können. Bei einem Verdacht auf Windpocken oder einer anderen Infektion sollte sofort der Arzt beziehungsweise der Frauenarzt aufgesucht werden.