Ringelröteln (Parvovirus B19)

Ringelröteln (Parvovirus B19)

Ringelröteln (Parvovirus B19)In sehr vielen Fällen sind einfache Erkrankungen schwerwiegend für das ungeborene Baby in der Schwangerschaft. Es können dauerhafte Schäden durch das Virus verursacht werden. Eine Abhilfe kann ein einfacher Bluttest bieten, um jegliche weitere Panik zu verhindern. Sind die Ringelröteln vorhanden, können diese in der Regel durch einen leichten Hautausschlag erkannt werden.  Bei Erwachsenen können schwerere Verläufe stattfinden.

Anzeichen für eine Erkrankung

Gelenkbeteiligungen mit Gelenkschwellungen und die dazugehörigen Schmerzen sind immer Faktoren, die bei der Erkrankung an den Ringelröteln vorhanden sind. Besonders nach der 20. Schwangerschaftswoche sind die Ringelröteln jedoch kein Risiko mehr. Sehr entscheidend für die Infektion und den Verlauf der Krankheit ist die Zeit der Ansteckung. Wird sich in den ersten fünf Monaten angesteckt, sollte achtsam auf den Krankheitsverlauf geachtet werden.

Um eine Untersuchung auf Ringelröteln zu machen, sollte lediglich ein Bluttest angeordnet werden. Schon vor dem Beginn der Schwangerschaft kann in den meisten Fällen ausgesagt werden, dass frühere Infektionen bereits zu einer Immunität geführt haben. Allerdings muss der Test selbst bezahlt werden, da dieser nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird. Der Bluttest findet am besten morgens statt, wenn die Schwangere noch nüchtern ist. Nach wenigen Tagen kann dann das Ergebnis mitgeteilt werden.

Kosten einer Untersuchung

Die Kosten für diese Untersuchung liegen ungefähr bei 50 Euro. Es kann bei dem Preis je nach Arzt immer ein wenig abweichen. Eine Schwangere kann sich freiwillig vor der Schwangerschaft auf Ringelröteln testen lassen. Hier sollte der Arzt jedoch auf diesen Test drauf angesprochen werden, um diesen rechtzeitig durchführen zu können. Schließlich kann eine Immunität durchgeführt werden, falls diese noch nicht besteht. Besonders Frauen, die schwanger werden möchten oder bereits in einer Schwangerschaft stecken, können sich sehr leicht bei Kindern anstecken. Bei Kindern unter sechs Jahren, mit denen beruflich zusammengearbeitet wird, sollte besonders aufgepasst werden.