Pränatale Diagnostik

Pränatale Diagnostik

Pränatale Diagnostik - PränataldiagnostikBei der Pränataldiagnostik werden alle Untersuchungen durchgeführt, welche das Ungeborene in der Mutter untersuchen können. Hier wird die Früherkennung von Krankheiten erzielt, um diese so schnell es geht, behandeln zu können. Es gibt Untersuchungen, die als nicht invasiv bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um Methoden, die außerhalb des Körpers vorgenommen werden.

Methoden Pränataler Diagnostik

Dazu gehören unter anderem die Ultraschalluntersuchungen und die Nachentransparenzmessung. Ebenso die Hormonkonzentration, die sich im mütterlichen Blut befindet, zählt zu dieser Art der Untersuchungen. Auf der anderen Seite gibt es die invasiven Methoden, um die Gesundheit des Kindes zu überprüfen. Dazu zählt unter anderem die Nabelschnurpunktion sowie die Amniozentese.

Die Kosten für die Pränatale Diagnostik sind sehr unterschiedlich. Bei den nicht invasiven Methoden der Früherkennung können in den meisten Fällen die gesetzlichen Krankenkassen einspringen. Besonders beim Ultraschall setzt sich die Krankenkasse für die Kostenübernahme ein. Jedoch muss eine jede Schwangere selbst entscheiden, welche Untersuchen sinnvoll sind und welche eher die Gesundheit des Kindes gefährden könnten.

Bei älteren Frauen sind die invasiven Untersuchungen am Ungeborenen eigentlich ratsam. Hier sollte jedoch differenziert werden. Schließlich ist die Vorgeschichte der Patienten ausschlaggebend und es muss sich gefragt werden, ob das Baby im Bauch wirklich durch die Untersuchungen belastet werden sollte. Schuldgefühle sind bei den leicht schmerzhaften Untersuchungen am Baby nämlich die Regel bei den Eltern.

Zeitpunkt für invasive Eingriffe

Besteht die Schwierigkeit, nicht genau den Zeitpunkt für die Eingriffe zu kennen, so kann gesagt werden, dass bis zur 10. Schwangerschaftswoche nichts unternommen werden sollte. Erst dann wird ein Ultraschall klären, ob es möglich ist, weitere Schritte einleiten zu können. Zu Beginn des zweiten Trimenon kann eine Charionzottenbiopsie oder eine Amniozentese und eine Plazentapunktion durchgeführt werden. Für die spezielle Diagnostik sollte sich bis nach der 20. Schwangerschaftswoche Zeit gelassen werden, um Fetoskopien und auch Kordozentesen durchzuführen. Die Kosten müssen je nach individuellem Fall selbst übernommen werden. Jedoch können besonders die privaten Krankenversicherungen die Kosten für die Untersuchungen übernehmen.