GBS-Screening

GBS-Screening

GBS-Screening in der SchwangerschaftDas GBS-Screening wird auch B-Streptokokken-Screening genannt. B-Streptokokken sind Bakterien, die sehr häufig in der Scheide oder im Darm bei der werden Mutter angesiedelt sind. Die Schwangere selbst merkt das normalerweise nicht, hat auch keine Beschwerden. Die Streptokokken aber stellen eine große Gefahr für das ungeborene Baby dar. Die Bakterien werden dabei auf das Kind übertragen.

Diese lösen dann meist eine Infektion aus, die mit Fieber einhergeht und oft einen schweren Verlauf nehmen kann. Wird der Streptokokken-Befall allerdings frühzeitig bei der Mutter entdeckt, dann kann eine Therapie einsetzen, die das Neugeborene damit verschont. Dazu wird zum Ende der Schwangerschaft hin ein sogenanntes GBS-Screening durchgeführt. Dabei wird ein Abstrich aus der Scheide und dem Enddarm entnommen und im Labor auf die genannten Bakterien untersucht.

Nachweis von Streptokokken durch GBS-Screening

Werden die Streptokokken nachgewiesen, dann erhält die werdende Mutter ein Antibiotikum, meist in Form von Penicillin, das das Neugeborene vor dem Befall dieser Bakterien bewahrt. Obwohl zuständige Fachgesellschaften zu der Untersuchung dringend raten, werden die Kosten der Untersuchung nicht von den Krankenkassen getragen. Da die Kosten nicht allzu hoch sind, sollte man sich trotzdem überlegen, das GBS-Screening zur Sicherheit des Babys durchführen zu lassen. Der Frauenarzt oder die Frauenärztin können hier ergänzend beraten.