Störung der Erbanlagen

Störung der Erbanlagen

Erbanlagen UntersuchungenStörungen der Erbanlagen können in Deutschland sehr oft nachgewiesen werden. Allerdings handelt es sich hierbei um eine nicht ernsthafte Störung, solange nicht schwangere Frauen betroffen sind. Störungen der Erbanlagen kann nämlich auch eine Bindegewebsschwäche sein, die zu Orangenhaut und schlaffer Haut führt. Ist von Störungen der Erbanlagen während der Schwangerschaft die Rede, muss ein wenig genauer hingeschaut werden.

Informationen zu Trisomie 21

Bei einer Störung handelt es sich in den meisten Fällen um Trisomie 21. Hierbei ist von nicht korrekten Erbanlagen die Rede. Bei den Babys, die mit dem Down-Syndrom belastet sind, ist ein Chromosom nicht zweimal, sondern dreimal vorhanden. Dieses verursacht die Störung und kann während der Schwangerschaft schon früh erkannt werden. Frauen, die durch eine bestimmte Vorgeschichte oder familiäre Verhältnisse einen Grund zur Sorge haben, sollten eine Untersuchung anordnen lassen. Der Frauenarzt hilft in diesem Fall, die gewünschte Untersuchung durchzuführen. Auch Frauen, die zu der eigentlichen Risikogruppe gehören, nämlich zu den Frauen über 35 Jahre sollten einen entsprechenden Test durchführen.

Untersuchung einer Erbanlagenstörung

Eine Fruchtwasseruntersuchung sowie die Chorionzottenbiopsie kann dabei helfen, dass die Chromosomenstörung ausgeschlossen wird. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Untersuchung für alle Schwangere, die über 35 Jahre alt sind. An dieser Stelle sollte allerdings erwähnt werden, dass bei einer jeden 200. bis 500. Untersuchung vorzeitige Wehen ausgelöst werden können. Aus diesem Grund sollte die Schwangere nur dann eine derartige Untersuchung durchführen, wenn bei ihr das Risiko einer Chromosomenstörung besonders hoch ist.

Eine der besten Methoden, um das Baby bei der Untersuchung nicht zu gefährden, ist das Ersttrisemester Screening. Bei dem Screening, bei dem es sich lediglich um eine Ultraschalluntersuchung handelt, kann Trisomie 21 bei 90 Prozent der Babys erkannt werden, ohne dass eine Nadel durch die Bauchdecke eingeführt werden muss. Die beste Zeit für die Untersuchung ist die Zeit zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche. Die Kosten für eine Chorionzottenbiopsie liegen bei ungefähr 160 Euro und müssen bei Frauen unter 35 Jahren selbst getragen werden.