Chorionzotten-Biopsie

Chorionzotten-Biopsie

Chorionzotten-BiopsieDie Chorionzotten-Biopsie wird dann in Anspruch genommen, wenn Paare nicht bis zur Geburt warten möchten, bis das Baby auf genetische Störungen untersucht wird. Paare sollten sich früh genug über diese Untersuchung informieren, um die Gesundheit des ungeborenen Babys retten zu können. Bei der Untersuchung wird ein sehr kleiner Teil der Zotten entnommen, welcher zur Plazenta gehört.

Dieser ist für den Stoffaustausch zwischen Mutter und Baby sehr wichtig. Auf diese Weise können zu einem der frühsten Zeitpunkte die Chromosomen des Kindes untersucht werden, ohne dieses jedoch zu gefährden.

Durchführung einer Chorionzotten-Biopsie

Möchte die Chorionzotten-Biopsie durchgeführt werden, sollte zuerst ein Termin mit dem Arzt ausgemacht werden, der die Untersuchung vornimmt. Der Arzt setzt bei dem Vorgang eine Hohlnadel in die Bauchdecke. Oft kann die Nadel jedoch auch durch die Vagina eingeführt werden. Die beste Position, wie die Nadel gesetzt werden kann, wird vor dem Eingriff per Ultraschall untersucht, um herauszufinden, wie die Nadel genau gesetzt werden muss. Schließlich möchte das Baby nicht durch die Nadel verletzt werden. In der Regel ist keine Betäubung notwendig. Besonders wenn die Nadel durch die Scheide eingeführt wird, merkt die Schwangere nur ein leichtes Stechen, welches jedoch nicht unbedingt mit einer Narkose oder sonstigen Betäubung gehemmt werden muss.

Kosten dieser Untersuchung

Die Kosten der Chorionzotten-Biopsie werden nur dann von Krankenkassen bezahlt, wenn ein triftiger Grund besteht, diese durchzuführen. Hier müssen allerdings vorherige Untersuchungen durchgeführt worden sein, um sicherzustellen, dass ein Grund für diesen Eingriff besteht. Ansonsten können die Kosten auch selbst getragen werden. Die eigentlichen Kosten liegen bei 40 bis 100 Euro und können je nach Eingriffsart und Aufwand variieren. Unter bestimmten Umständen kann der Preis auch noch weiter steigen, wenn ein größerer Aufwand auftritt und getragen werden muss. Die Risiken bei der Chorionzotten-Biopsie sind eigentlich sehr gering. Zumindest sollte erwähnt werden, dass diese Untersuchung in sehr vielen Fällen ein zweites Mal durchgeführt werden muss, weil das entnommene Gewebe nicht ausreichte, um untersucht zu werden.