Präeklampsie

Präeklampsie

Präeklampsie in der SchwangerschaftUnter einer Präeklampsie versteht man eine Krankheit, die nur während der Schwangerschaft auftritt. Sie zeichnet sich durch einen erhöhten Blutdruck aus, außerdem kommt es zu einer vermehrten Eiweißausscheidung durch den Urin. Auch Wasserablagerungen in den Beinen sind möglich und sollten nicht unbeachtet bleiben. Die Präeklampsie zeigt sich meist erst in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft ab.

Warum das so ist, kann bis heute noch nicht gesagt werden. Allerdings weiß man inzwischen, dass die Präeklampsie oder auch die Schwangerschaftsvergiftung sehr ernst genommen werden muss, denn sie kann sowohl für das Kind als auch für die Mutter gefährlich werden. Man vermutet inzwischen, dass die Krankheit dadurch entsteht, weil es bedingt durch die Schwangerschaft, zu einer Überbelastung der Organe kommt. Wenn eine Präeklampsie bei einer Schwangeren vermutet wird, dann kann der behandelnde Arzt vorsorglich Acetylsalicylsäure verschreiben, die dann unter strenger Aufsicht eingenommen werden muss. Gerade in der Frühphase einer Schwangerschaft sollte diese Arznei in geringer Dosis gegeben werden, denn auch sie ist für das Kind nicht ganz ungefährlich.

Dies ist ein gut gemeinter Rat

Sollten erhöhter Blutdruck und vermehrt Kopfschmerzen und Übelkeit auftreten, dann sollte man einen Arzt aufsuchen, der misst dann in einer Untersuchung nicht nur die Durchblutung der Gebärmutter, sondern nimmt auch Proben des Urins, um eine Präeklampsie nachzuweisen.