Bluthochdruck

Bluthochdruck

Bluthochdruck in der SchwangerschaftEine Schwangerschaft verläuft nicht immer so reibungslos, wie man es gerne hätte. Von hundert Frauen leiden drei bis fünf an Bluthochdruck, der während der Schwangerschaft schnell zu einer Präeklampsie führen kann. Durch die Präeklampsie kommt es dann zu Frühgeburten. Jährlich gibt es durch die Präeklampsie schätzungsweise 15000 Frühgeburten in Deutschland. Umgangssprachlich wird die Präeklampsie auch als Schwangerschaftsvergiftung bezeichnet, denn genau das ist sie.

Gerade weil man bis heute noch nicht weiß, wie genau diese Krankheit entsteht, ist sie für Kind und Mutter so tückisch. Die Mutter sollte deshalb regelmäßig beim Frauenarzt ihren Blutdruck untersuchen lassen, denn ein erhöhter Blutdruck kann bereits ein Zeichen für eine Präeklampsie sein. Die Präeklampsie tritt meist ab der zwanzigsten Schwangerschaftswoche auf und zeichnet sich neben dem erhöhten Blutdruck auch durch eine große Menge von Eiweißablagerungen im Urin aus.

Oft kommt es auch zu Wasser Ablagerungen in den Beinen

Um genau sagen kann zu können, ob man von einer Präeklampsie betroffen ist, muss der Arzt neben dem Messen und Analysieren des Blutdruckes auch noch die Durchblutung der Gebärmutter messen. Das geschieht meist mit einem Ultraschallgerät. Besteht ein Risiko auf eine Präeklampsie, dann kann der Arzt unter Aufsicht Acetylsalicylsäure in niedrigen Dosen geben, um einer Präeklampsie vorzubeugen.