Abtasten

Abtasten

Abtasten in der SchwangerschaftWer bereits in der Vergangenheit beim Frauenarzt gewesen ist, weiß, dass das Abtasten zu den Untersuchungen gehört, die nicht sonderlich angenehm ist. Schließlich haben besonders junge Frauen ein Problem damit, sich auf den dafür vorgesehenen Stuhl zu legen, um sich untersuchen zu lassen. Schwangere Frauen haben jedoch weniger Probleme damit. Schließlich geht es hier nicht um eine Routineuntersuchung, sondern um das Wohl der Schwangeren und des ungeborenen Babys.

Bedeutung des Abtastens

In der Regel wird direkt beim ersten Arztbesuch mit dem Abtasten begonnen. Diese Methode wird jedoch nicht dafür genutzt, um eine Schwangerschaft festzustellen, sondern um die Gebärmutter zu ertasten sowie die dazugehörigen Gefäße. Nachdem durch eine Blutabnahme festgestellt wurde, dass eine Schwangerschaft vorliegt, muss zuerst ein Ultraschall gemacht werden, um den Fötus zu erkennen. Anschließend muss sich die Schwangere im unteren Körperbereich freimachen, um sich durch den Arzt oder die Ärztin abtasten zu lassen. Hier werden zusätzlich Abstriche gemacht, die ins Labor geschickt werden.

Der pH-Wert ist hier ebenso wichtig, um die Normalität der Gebärmutterwerte feststellen zu können. Anschließend führt der Arzt seine Finger in die Gebärmutter ein, um Auflockerungen und Ausdehnungen der Gebärmutter feststellen zu können. In der Regel ist es besonders zum Ende der Schwangerschaft wichtig, dass der Arzt die Gebärmutter beziehungsweise den Muttermund ertastet, um feststellen zu können, ob sich dieser bereits für die baldige Geburt geöffnet hat.

Wie oft sollte der Arzt abtasten?

Das Abtasten gehört in Deutschland zu den Untersuchungen, die unbedingt bei einem jeden Arztbesuch während der Schwangerschaft durchgeführt werden muss. Auf diese Weise kann zum Teil erkannt werden, ob eine mögliche Frühgeburt möglich ist. Frauen, die unter bestimmten körperlichen Begebenheiten leiden, haben nämlich häufig das Problem, dass sich der Muttermund schon zu früh öffnen kann. Durch das Abtasten kann der Arzt dazu raten, sich vermehrt auszuruhen, um sich zu erholen und somit eine Frühgeburt zu verhindern. Es sollte auf jeden Fall ein jeder Termin beim Arzt wahrgenommen werden. Die Kosten für diese Untersuchung werden selbstverständlich von den Krankenkassen übernommen.