Toilette oder Töpfchen?

Toilette oder Töpfchen?

Im dritten Lebensjahr geht die Windel-Zeit langsam zu Ende. Viele Eltern können es kaum erwarten, dass ihr Kind endlich sauber wird. Muss man nun ein Töpfchen kaufen? Oder kann das Kind direkt die Familientoilette mitbenutzen? Für den Anfang des Toiletten-Trainings ist ein kindgerechtes Töpfchen am besten geeignet. Töpfchen können in den Alltag des Kindes integriert werden. Es gibt sie in vielen verschiedenen Ausführungen mit bunten Aufdrucken und in freundlichen Farben. Außerdem sind sie flexibel und können mitgenommen werden – ob in den Garten, nachts ans Bett oder ins Badezimmer. Durch die leichte Handhabung und Erreichbarkeit beginnt das Kind sorglos mit dem Sauberwerden. Das Töpfchen ist wie ein Freund. Der Gang zur Toilette erfolgt in einem weiteren Schritt.

Wenn in der Familie nicht die Politik der geschlossenen Badezimmertür herrscht, kann das Kleinkind eingeladen werden, selbst nachzuschauen, wohin das große Geschäft verschwindet, wenn man auf die Toilette geht oder den Inhalt des Töpfchen hineinkippt. Manche Kinder habe Angst vor der großen verschlingenden Toilettenschüssel. Hier hilft Übung und auch Bilderbücher, die sich mit dem Thema beschäftigen. Außerdem zeigt das gelebte Vorbild der anderen Familienmitglieder, dass eine Toilette praktisch und notwendig ist.

Hilfsmittel für die Toilette

Sitzverkleinernde Toilettenaufsätze erleichtern dem Kind in der ersten Zeit das Geschäft auf der Erwachsenentoilette. Mit Haltegriffen, weicher Sitzbrille und fröhlichen Mustern laden sie zum Benutzen der Toilette ein. Für die wichtigen Schritte zum Sauberwerden des Kleinkindes sind Töpfchen und Toilette notwendig.