Dammmassage

Dammmassage

DammmassageViele Hebammen schwören auf Dammmassagen um einen Dammriss vorzubeugen. Diese sollte vor allem in der 31 bis zur 40 Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. Ein Dammriss bereitet vielen Schwangeren sorgen. Dieser macht einen Dammschnitt nötig und ist alles andere als ein schöner Gedanke. Dammrisse entstehen da das Gewebe zwischen Scheide und After während der Geburt sehr stark gedehnt wird.

Eine Dammmassage dagegen macht grade dieses Gewebe weicher und somit flexibler.

Beginnen sollte man mit der Dammmassage etwa 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin

Verwenden für eine Dammmassage sollte man entweder ein natürliches Öl wie Olivenöl oder ein spezielles Dammmassageöl. Dieses ist vor allem in größeren Apotheken erhältlich. Bei einer Dammmassage sollte man ein Bein auf den Wannenrand oder auf einen Stuhl stellen. Darauf werden die Finger einer Hand mit Massageöl bestrichen und zunächst einer dann zwei und schließlich drei Finger in die Scheide eingeführt. Mit diesen massiert man darauf mit leichtem Druck Richtung Darm.

Eine Dammmassage sollte etwa 10 Minuten lang durchgeführt werden. Eine andere Möglichkeit ist es sich mit dem Rücken zu Bett oder Sofa zu stellen. In dieser Position geht man breitbeinig in die Hocke – je länger diese Position gehalten wird desto stärker wird der Damm trainiert. Doch egal wie gut man sich auf die Geburt verbreitet – es gibt keine Garantie dafür, dass der Damm den Belastungen auch wirklich standhält.