Staatsangehörigkeit

Staatsangehörigkeit

Staatsangehörigkeit NeugeborenesDie Staatsangehörigkeit ist ein wichtiger Faktor im Leben von allen Menschen. Natürlich wünschen sich Eltern, dass die eigenen Kinder dem gleichen Staat wie sie selbst zugehören, zumal sich dies auf verschiedene staatliche Leistungen wie steuerrechtliche Vorteile und das Kindergeld auswirkt. Kinder, die nach 1.7.1993 geboren wurden, erhalten automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn mindestens ein Elternteil deutsche Staatsangehöriger ist.

Sollte lediglich der Vater ein Deutscher sein, so muss dieser die Vaterschaft formal anerkennen, bevor das Kind 23 Jahre alt wird. Die unterschiedlichen Staaten besitzen  verschiedene Regelungen. So besitzen Kinder von Eltern mit verschiedenen Staatsangehörigkeiten häufig zwei Staatsangehörigkeiten. Für das Kind kann man bei der zugehörigen Auslandvertretung einen deutschen Reisepass und eine deutsche Geburtsurkunde beantragen. Diese kosten etwa 5 bis 100 Euro.

Geburtsortprinzip wird kaum noch durchgeführt

Frauen die ihr Kind im Ausland auf die Welt bringen, ohne das ein Elternteil dem jeweiligen Staat angehören brauchen sich nicht zu sorgen. Denn das Geburtsortprinzip, das besagt, dass ein Kind zu dem Staat gehört in dem es geboren wurde wird heute in kaum noch einen Land durchgeführt. Ein Beispiel dafür ist Frankreich – jedoch wurde das Gesetz im Laufe der Jahrhunderte verändert, so dass nur ein Kind das bereits in der dritten Generation in Frankreich geboren wurde von französischer Nation ist. In die USA erwirbt ein Kind automatisch die amerikanische Staatsbürgerschaft – soweit es dort geboren wird.