Leihmutterschaft

Leihmutterschaft

LeihmutterschaftUnter Leihmütter versteht man Frauen, die ihre Gebärmutter „verleihen“. Sie tragen die Kinder anderer Frauen aus. Es gibt zwei verschiedene Variationen von Leihmüttern. Die ersten werden mit einer befruchteten Eizelle des Paares mit Kinderwunsch versehen, die anderen werden mit dem Sperma des Mannes des Paares befruchtet. In diesen Fall ist die Ehefrau des Erzeugers lediglich die soziale Mutter des Kindes und nicht mit diesem im genetischen Sinne verwandt.

In Deutschland ist die ärztliche Hilfe, die zu einer Leihmutterschaft führt, verboten.

Die Personen die eine Leihmutterschaft im Auftrag geben bzw. die Frauen, die das Kind eines anderen Paares austragen, werden gesetzlich nicht bestraft. Dennoch ist es sehr schwer eine Leihmutterschaft in Deutschland zu verwirklichen. Aus diesem Grund erkundigen sich viele Frauen, die sich ihren Kinderwunsch nicht selbst verwirklichen können, über Möglichkeiten im Ausland. Besonders häufig werden Leihmutterschaften in Russland und den vereinigten Staaten durchgeführt. In diesen Ländern bieten Leihmütterschaften eine Möglichkeit für homosexuelle Paare Kinder zu bekommen.

Eine Leihmutterschaft ist für viele Frauen ein gewinnbringendes Geschäft geworden. So verlangen sie für ihre Mühen in den USA etwa 20 000 Dollar, tritt eine Leihmutterschaftsagentur auf belaufen sich die Kosten auf etwa 60 000 Euro. Soll zusätzlich eine Eizelle der Leihmutter verwendet werden erhöhen sich die Kosten um etwa weitere 20 000 Dollar.