Überlebenschancen

Überlebenschancen

Überlebenschancen FrühchenVon einer Frühgeburt wird immer dann gesprochen, wenn ein Kind auf die Welt kommt bevor es 37 abgeschlossene Wochen im Mutterleib verbracht hat. Die Überlebenschancen von Frühgeburten sind durch die stetig voranschreitende medizinische Forschung in den letzten Jahren stark gestiegen. Dennoch sorgen sich Mütter und Väter nicht grundlos um ihre Kinder.

Die Chancen, dass ein zu früh auf die Welt gekommenes Kind, seine ersten Monate überlebt, hängt stark davon ab, wie weit es sich bereits im Mutterleib entwickelt konnte.

Schlechte Überlebenschancen haben Kinder mit einen Geburtsgewicht von weniger als 500 g

Diese überleben in Deutschland lediglich zu 20 – 30 %. Bei Säuglingen, die ein Gewicht von über 500 g besitzen steigen die Überlebenschancen mit zunehmender Reife. Besonders die Lungenreife ist ein ausschlaggebendes Kriterium für das Überleben. Kinder die nach der 24. Schwangerschaftswoche auf die Welt gekommen sind, überleben in Deutschland zu etwa 60 Prozent.

Da jeder Tag im Mutterleib die Überlebenschancen des Kindes steigern, versuchen Ärzte das Kind solange es möglich ist dort zu behalten. Dies erfolgt z. B. mit Wehenhemmern und Magnesiumgaben. Frauen die bereits eine Frühgeburt erlitten haben, besitzen ein besonders hohes Risiko erneut zu früh zu gebären. Aus diesem Grund werden sie besonders stark beobachtet und erhalten häufig mehrere Monate vor dem Geburtstermin Bettruhe verordnet.