Wunschkaiserschnitt

WunschkaiserschnittWann genau die ersten Kaiserschnitte durchgeführt wurden ist unklar. So gibt es Legenden darüber, dass selbst der berühmte Cesar mit einen Kaiserschnitt auf die Welt gebracht wurde. Sicher dokumentiert ist, dass ab dem 6. Jahrhundert Kaiserschnitte durchgeführt wurden. Ziel war es das Leben des Kindes zu retten oder zumindest Mutter und Kind getrennt beerdigen zu können. Inzwischen hat sich die Methode des Kaiserschnittes natürlich stark verändert.

Außerdem wird ein Kaiserschnitt nicht allein aufgrund von medizinischen Tatsachen sondern auch Aufgrund von persönlichen Gründen durchgeführt. Viele Patientinnen entscheiden sich für einen Wunschkaiserschnitt, um Schmerzen zu entgehen. Diese sind durch die Betäubung nahezu nicht vorhanden. Allerdings sollte bedacht werde, dass mit einer guten Betäubung die Schmerzen einer natürlichen Geburt ebenfalls kaum noch vorhanden sind.

Der Termin des Wunschkaiserschnittes ist häufig planbar.

Dies ist ein großer Vorteil für Frauen die einen engen Zeitplan besitzen. Außerdem besteht die Gefahr nicht, dass das Baby sich bei der Geburt über den Geburtskanal mit einer Bindehautentzündung ansteckt. Desweiteren wird bei einen Kaiserschnitt  der Geburtskanal der Mutter nicht verletzt wird.
Es gibt viele weitere Argumente die für und auch gegen einen Wunschkaiserschnitt sprechen. Die Entscheidung selbst kann letztlich nur die Mutter treffen – nachdem sie von Hebammen und Ärzten beraten wurde.

Wehen bei der GeburtVon Wehen, in der Einzahl Wehe, spricht man wenn man eine Muskelanspannung in der Gebärmutter meint, die einen Einfluss auf die Geburt hat. Dies geschieht durch die Verkürzung oder Öffnung des Gebärmutterhalses oder durch die Bewegung des Kindes in Richtung Beckenboden. Die rhythmischen Muskelkontaktionen der Wehen sind es, die die Geburt des Kindes einleiten. Alle Wehen sind in Dauer und Stärken voneinander abgegrenzt.

Geburt in einem GeburtshausSeit das erste Geburtshaus im Jahre 1985 von der Lehrhebamme Dorothea Heidorn eröffnet wurde, wurden diese Institutionen in Deutschland stetig beliebter. Inzwischen existieren über 100 solcher Einrichtungen. Bei einem Geburtshaus handelt es sich um eine selbstständige Einrichtung, die nichts mit einem gewöhnlichen Krankenhaus gemein hat. Die Leitung eines Geburtshauses liegt immer bei einer Hebamme.

WassergeburtBei einer Wassergeburt sitzt die werdende Mutter während der Entbindung in einer Wanne mit warmem Wasser. Dieses sorgt dafür, dass die Mutter sich wohler fühlt und sich entspannen kann. 1803 wurde die erste Wassergeburt in Frankreich durchgeführt. Ab diesen Punkt war es jedoch etwa ein Jahrhundert ruhig um das Thema Wassergeburt. Michel Odent war es, der die Wassergeburt erneut nach Westeuropa brachte.

KaiserschnittEin Kaiserschnitt ist auch unter den Begriffen Schnittentbindung oder Sectio caesarea bekannt. Bei dieser Methode wird das Baby durch einen Schnitt in Bauch und Gebärmutter aus dem Körper der Frau geholt. Entweder erfolgt der Schnitt an der Schambehaarungsgrenze oder vom Bauchnabel hinunter bis zur Schambeinfuge. Anfangs wurde ein Kaiserschnitt vor allem aus medizinischen Gründen eingesetzt.