Wehen

Wehen

Wehen bei der GeburtVon Wehen, in der Einzahl Wehe, spricht man wenn man eine Muskelanspannung in der Gebärmutter meint, die einen Einfluss auf die Geburt hat. Dies geschieht durch die Verkürzung oder Öffnung des Gebärmutterhalses oder durch die Bewegung des Kindes in Richtung Beckenboden. Die rhythmischen Muskelkontaktionen der Wehen sind es, die die Geburt des Kindes einleiten. Alle Wehen sind in Dauer und Stärken voneinander abgegrenzt.

Während der Geburt treten die Wehen stetig stärker und auch häufiger auf. Ein Arzt oder eine Hebamme kontrollieren die Wehen durch das betasten des Bauches oder durch das Einsetzen eines Topographen, eines Wehenschreibers.

Leidet eine Schwangere unter Wehenschwäche, so dass die Geburt trotz bereits vorhandenen Wehen nicht vollständig eingeleitet werden kann, ist es dem Arzt möglich das Hormon Oxytocin zu verabreichen. Dieses verstärkt die Wehen. Bis auf die Relevanz dieses Hormones sind die Auslöser von Wehen – seien diese zum errechneten Geburtstermins oder auch frühzeitigt – noch fast vollständig  unbekannt.

Es gibt viele verschiedene Arten von Wehen.

Vorzeitige Wehen sorgen für eine Frühgeburt, sie treten vor der 36. Schwangerschaftswoche auf. Es ist schwer diese von den sogenannten Übungswehen zu unterscheiden, da diese ebenfalls schmerzhaft sind. Der ganze Bauch wird bei beiden Arten Wehe hart, so dass im Zweifelsfall der Arzt oder die Hebamme kontaktiert werden sollten. Neben den eben genannten Wehenarten gibt es noch weitere Arten von Wehen zum Beispiel die Nachgeburtswehen.