Geburtshaus

Geburtshaus

Geburt in einem GeburtshausSeit das erste Geburtshaus im Jahre 1985 von der Lehrhebamme Dorothea Heidorn eröffnet wurde, wurden diese Institutionen in Deutschland stetig beliebter. Inzwischen existieren über 100 solcher Einrichtungen. Bei einem Geburtshaus handelt es sich um eine selbstständige Einrichtung, die nichts mit einem gewöhnlichen Krankenhaus gemein hat. Die Leitung eines Geburtshauses liegt immer bei einer Hebamme.

Die Aufgabe von Geburtshäusern liegt dabei Schwangere zu betreuen und auf eine Geburt vorzubereiten. Des Weiteren steht es werdenden Müttern während der Geburt zur Verfügung. Während der ersten Monate als junge Mutter, kann man sich bei einem Geburtshaus Hilfe suchen und so den richtigen Umgang mit einen Baby erlernen. Durch die Tätigkeit auf diesen Gebieten sorgen Geburtshäuser dafür, dass Frauen bewusster und selbstbewusster mit dem Thema Schwangerschaft und Geburt umgehen können.

Die Risiken einer Hausgeburt

Die Risiken zwischen einer Geburt in einem Geburtshaus und in einem Krankenhaus sind identisch. Einige Geburtshäuser haben sich in Netzwerken organisiert. Sie streben gemeinsam das Ziel an, natürliche Geburten zu fördern. Diese Meinung vertreten jedoch nur die Mitglieder in bestimmten Netzwerken und nicht sämtliche Geburtshäusern. Welches Geburtshaus für eine werdende Mutter das richtige ist, muss diese selbst entscheiden. Wichtig ist es, dass sie mit den dortigen Mitarbeitern gut zu Recht kommt und zu ihnen ein vertrauensvolles Verhältnis aufbauen kann.