Die Milchbildung

Die Milchbildung

Milchbildung StillenIn der weiblichen Brust liegen die traubenförmigen Milchdrüsen, die der Milchbildung dienen. Sie sind eingebettet in das Stütz- und Fettgewebe. Diese winzigen Säckchen mit einer Zellschicht, die sich wie Muskeln zusammenziehen kann, speichern die Milch. Von ihnen gehen Milchgänge aus, die in der Brustwarze münden. Schon während der Schwangerschaft lassen sich während der Milchbildung aus der Brust einige Tropfen Vormilch ausdrücken.

Ist das Baby auf der Welt und wird erstmals angelegt an die Brust, erhält es diese Vormilch, die optimal auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist. Nach drei bis vier Tagen beginnt der sogenannte Milcheinschuss, das heißt, dass die Brust nun mit der Produktion der reifen Muttermilch beginnt. Gesteuert wird dieser Vorgang durch das Hormon Prolaktin, das aus der Hirnanhangdrüse stammt. Nach etwa zehn Tagen erreicht die Brust ihre volle Leistungsfähigkeit als Milchgeber. Bis zu 180 Mililiter werden nun pro Mahlzeit produziert.

Schadstoffe in der Muttermilch

Natürlich enthält Muttermilch Schadstoffe. Alles, was die Mutter im Laufe von Jahren und während der Schwangerschaft zu sich nimmt – bewusst und unbewusst – gibt sie mit der Milch weiter. Trotzdem überwiegen die Vorteile dieser einmaligen Gabe von der Mutter an das Kind. Denn die Abwehrstoffe, die der Säugling mit der Muttermilch erhält, wirken bis ins Schulalter nach.