Mutterschutz bei Zwillingen

Mutterschutz bei Zwillingen

Mutterschutz bei ZwillingenDer Mutterschutz ist im Mutterschutzgesetz verankert und gilt für alle Schwangeren. Darin geregelt ist wie und was eine Schwangere arbeiten darf, welche Voraussetzungen am Arbeitsplatz vorliegen müssen und für welche Zeit dieser Mutterschutz gilt. Auch ab wann die Mutter nicht mehr arbeiten darf oder ab wann sie wieder arbeiten muss, ist dabei geregelt.

Das Mutterschutzgesetz, auch kurz Mutterschutz genannt, regelt die Bestimmungen der Arbeitsverhältnisse bis hin zu den Kündigungsrechten und der Wiedereingliederung nach der Geburt der Kinder. Das Mutterschutzgesetzt ist nur für geregelte Arbeitsverhältnisse maßgeblich. Freiberufler, Selbständige, ja sogar Studenten in einem Praktikum können sich darauf nicht berufen.

Mutterschutz bei Zwillingsschwangerschaften

Für Mütter die Zwillinge geboren haben, gibt es besondere Bestimmungen. Der Mutterschutz beginnt sechs Wochen vor dem eigentlichen Entbindungstermin. Zwölf Wochen nach der Entbindung ist der Mutterschutz dann beendet. Sollten die Kinder allerdings früher geboren worden sein, als der errechnete Termin, dann wird diese Zeit am Ende des Mutterschutzes angehängt. Sind die Zwillinge also am 13. eines Monats geboren und wäre der eigentliche Geburtstermin der 23. des Monats gewesen, dann werden diese zehn Tage am Ende des Mutterschutzes angehängt.

Durch diesen Umstand ist es leider so, dass die Zeit vor der Entbindung sehr kurz werden kann und der Mutter die nötige Ruhe fehlt. Gut ist es dann, wenn man noch ein paar Tage Urlaub angespart hat, die man zur Entspannung einsetzen kann. Eine Zwillings-Schwangerschaft ist für die Mutter sehr anstrengend und der Mutterschutz viel zu schnell vorbei. Gut, wenn man danach in die Elternzeit gehen kann und sich dann voll und ganz den neuen Erdenbürgern widmen kann.