Babywippe

Babywippe

BabywippeDie meisten Babys suchen in den ersten Monaten ständig den direkten Kontakt zur Mutter. Sie wollen die Wärme spüren, den Geruch wahrnehmen und beruhigend auf dem Arm geschaukelt werden. Viele Mütter nutzen Babytragen, um dem Baby die Nähe zu ermöglichen und gleichzeitig flexibel zu sein und nebenbei etwas „tun“ zu können. Eine gute Alternative dazu bietet eine Babywippe.

Klassische Babywippen sind aus einem Metall- oder Kunststoffgestell mit gebogenen Röhren gefertigt, welche mit einem Stoffbezug überzogen sind. Das Baby wird in die „Stoffmulde“ gelegt und mittels Dreipunktgurt (oder bei neueren Modellen Fünfpunktgurt) am Unterleib festgeschnallt, damit es nicht herausfallen kann.

Wenn die Wippe angestoßen wird, oder das Baby anfängt zu strampeln, gerät die Konstruktion in Schwingung und löst eine Wipp-Bewegung aus. Diese sanfte Bewegung hat eine beruhigende Wirkung auf das Kind, da es sich an die Bewegungen im Mutterleib erinnert fühlt.  Eine Rückhaltevorrichtung verhindert, dass die Wippe durch zu viel Schwung umkippen kann.

Die leichte Schräglage ermöglicht es dem Baby seine Mutter bei ihren Tätigkeiten im Blick zu behalten und vermittelt ihm Sicherheit. Die Mutter wiederum hat die Hände frei um zum Beispiel den Haushalt zu tätigen.
Die an den beiden Seiten der Wippe befestigten Transportgurte ermöglichen es die Wippe zwischen den einzelnen Räumen hin und her zu tragen.

Ist das Baby dann schon etwas größer, ist die Babywippe ideal geeignet um die ersten Breiversuche zu starten. Die wenigsten Kinder können zu diesem Zeitpunkt schon eigenständig sitzen. In der Babywippe sind sie sicher fixiert und die verstellbare Rückenlehne verhilft dem Kind in eine aufrechte Sitzposition. So gelingt es leichter den Brei zu füttern.

Nachteile einer Babywippe

So praktisch die Babywippe auch ist, so hat sie auch einen Nachteil. Die Liegedauer in der Wippe ist begrenzt. Bei Babys ist die Wirbelsäule noch sehr instabil und die Rückenmuskulatur noch nicht genügend ausgebildet. Da die Babywippen über keine Nacken- oder Rückenstützfunktion verfügen, können bei zu langem „Durchhängen“ des Kindes Haltungsschäden entstehen. Außerdem ist die Bewegungsfreiheit der Babys, ebenso wie in einer Babyschale, stark eingeschränkt, was wiederum zu Entwicklungsverzögerungen führen kann.

Grundsätzlich sollten Babys erst in eine Wippe gelegt werden, wenn sie ihr Köpfchen eigenständig halten können, und nicht länger als ca.  20 – 30 Minuten darin verweilen.